MEINE ARBEITEN

Auswahl von Werkserien

Ein neues Label präsentiert schicke Mode aus Plastik

Die TOP NEUHEIT

Plastik der neue Lifestyle

Von Beauty free Designs werden aus verschiedenen Teilen der Welt Plastiktüten gesammelt und zu den unterschiedlichsten Modeartikeln, Bildern und Objekten verarbeitet. Die Tüten, die zunächst Werbeträger für andere Marken waren, erscheinen jetzt in dem neuen Modelabel. Beauty free Designs sammelt weltweit und gestaltet als zuverlässiger Partner dieses Produkt für Dich um.

Beauty free Designs macht dich schön und glücklich

Der Plastik-Look von Beauty free Designs bürgt für seinen Namen.

Zu meiner Arbeit

Beauty free Designs ist als Persiflage zu sehen. Es ist nicht das Produkt selber, das den Verkaufswert bestimmt, sondern das Label. Je besser die Ware zur Schau gestellt wird, desto mehr wird sie wahrgenommen und desto schneller weckt sie die Bedürfnisse.

Der bloße Konsum, der durch die Präsentation des Labels angeheizt wird,  tritt immer mehr in den Vordergrund. Luxus und Verschwendung erscheinen dann als Notwendigkeit. Dieses Konsumverhalten beschränkt sich nicht auf bestimmte Klassen, sondern zieht sich quer durch unsere Gesellschaft und ist als Lebensniveau selbstverständlich geworden.

Die Darstellung meiner Ware dient also natürlich keinem Werbezweck, sondern bleibt eine Kunst- Installation.

            *)  Designs

                Cambridge Dictionary, Third Edition

                        designs (Plural)

                        plans, often ones which are not honest, to get something for yourself

              geplant, absichtlich (und nicht zufällig) es auf etwas abgesehen haben

 

Benötigter Platz     16 qm, variabel je nach Raum

                                    6 Objekte je auf Sockel

                                    3 Bilder

                                    8 Kleidungsstücke, gehängt

                                    Werbeband ca. 4 m

Als „Die Zeit“ Leserin , habe ich die zerlesenen Zeitungen „Die Zeit“, ( seit mir das Thema bekannt war) ganz kongret und handfest gesammelt, gebündelt, verleimt, verschnürt mit Wachs versiegelt und zu einem welthaltigen Objekt aufeinander gestabelt, bevor dieses dann auf den Sockel gestellt wurde. Das Kunstwerk heißt: „Gesammelte Zeit“ (Höhe 140 cm)

Meine Objekte habe ich aus Fundstücken und geschenkten Gegenständen aus Afrika gearbeitet.

Zum Beispiel zählen Fingernägel und Haare als Lebenssymbole in Afrika,

Sie erinnern an Familie, Freunde, sollen Kraft übertragen und Familien-Traditionen pflegen. Solche und ähnliche Dinge werden von Generation zu Generation übermittelt und erzählen ein Stück Familiengeschichte.

Gerade dort, wo Bildung wie Lesen und Schreiben fehlt, ist es oft die einzige Erinnerung und Dokumentation, die den Kindern von Aids kranken Eltern bleibt und hat somit für die Kinder einen heiligen Wert – wie auch für mich.

Heilig benenne ich meine Arbeiten. Heilig sind für mich Gegenstände  mit einem ganz besonderen Erinnerungswert, der nur mir gehört. Zwei Erlebnisse aus meiner frühesten Kindheit werden den Titel meiner Arbeit verständlicher machen.

Meine Mutter sagte mir, dass wir in zwei Stunden das Haus verlassen müssten und schickte mich in mein Zimmer um nur eines meiner liebsten Dinge zu holen. Es war ein Buch über Tiergeschichten, aus dem mir zur Zeit vorgelesen wurde. Das Buch besitze ich heute noch und damit die Erinnerung. Im verpackte meine Mutter außer anderen persönlichen Sachen ein Säckchen Erde. Jeder Verstorbene bekam in der neuen Heimat eine Hand voll Heimaterde mit ins Grab ………… und damit die Erinnerung.

Gerda Waha, 2010

Lahnziege (Volksmundbezeichnung)

Experimentelle Druckgrafik, Auswahl von neun Arbeiten.

Gearbeitet nach einem Denkmal für die Gefallenen der Universitätsstadt Marburg.

Mischtechnik auf Seidenpapier mit Glücksymbolen und Tanzfiguren.

Von allen Seiten zu besetzen/besitzen.

Menschen (Auswahl von insgesamt 20 Figuren, 2014/2015)

Die aus Holzplatten gesägten, zwischen 0,5 und 1,86 m großen Figuren, lassen Raum für Interpretation. Die Begegnung mit diesen „Fremden“ hängt stark von der individuellen Perspektive und Assoziationen ab.Zusätzlich kann mit einer entsprechenden Betitelung (einer vermeintlichen Wahrheit) oder der Art der Aufstellung die Bedeutung des Betrachters vereinnahmt werden. So entwickeln sich im Auge des Betrachters die gleichen „Menschen“ zu Schaulustigen, Weltbürgern, Heimatsuchenden oder gar zu antiken Grabfiguren. Es obliegt dem Betrachter sich dem Unbekannten zu nähern oder sich von allgemeinen Klischees und Vorurteilen leiten zu lassen.

   … ist eine Anregung aus der Klassischen Kunst.

Es ist eine Konfrontation mit einem der klischeehaftesten Werke

der Kunstgeschichete:Die Geburt der Venus, von Botticelli.

Es geht um die Rodungen im Urwald sowie um die Zerstörung des Lebensraumes von Mensch und Tier, umgesetzt in einer Installation aus gerissener Erde, eine Vielfalt von wunderschönen, getrockneten Frucht-Hülsen. Dazu eine Musik, in der typische Regenwaldgeräusche von Motorsägen unterbrochen wurden.

Der Schwerpunkt der Installation, “ Wenn die Sehnsucht Kosmos heißt “, verlagert sich der künstlerische Ansatz. Nicht die negative Angst vor Zerstörung, sondern ganz im Gegenteil die positive Achtung der kulturellen Vielfalt und Biodiversität sollen die Motivation sein, ein einmaliges Zivilisationsgebiet für unsere Nachfahren zu erhalten. Ein Appell, der nicht Mahnmal sondern Kooperation sein will.

Die gesammelten Fruchthülsen und Samen wurden in Kunstharz , in Würfel, 30 x 30 x 30 cm , eingegossen.

 “Paint it black” und “Out of control”, zwei Songs der Band “The Rolling Stones”, waren Namensgeber für die beiden Bilderreihen. „“Den Stein ins Rollen gebracht“ hat der Titel der Ausstellung Werkstatt Radenhausen 2015: „vertont“.

Die Musik erreicht uns außerhalb der Kontrolle des Verstandes – sie geht direkt ins Blut, löst Emotionen und Instinkte aus. So fließt sie „out of control“ in die Werke.

„I must have it painted black“: Wer hatte nicht schon einmal einen Tag, an dem alles Schöne und Bunte unerträglich wurde? Die gewaltige Kraft des Kontrastes zwischen Dunkelheit und Licht spricht aus den Bildern, die zu dem gleichnamigen Song entstanden.

Die Porträts der Serie „Out of control“ und die Titel „Monday“, „I had the opinion“, „I was of a feeling“ und „Will it be“, sind einzelne Textpassagen des Songs, stehen für Aufbruch und Selbstbestimmtheit.

      Malerei, Tuschezeichnung,  2012/13

      25 Bilder auf Holz und Leinwand, 10 davon zur Ansicht

      Größe 30 x 30 cm

       8 Arbeiten auf Papier, Acryl, 4 davon zur Ansicht

       Größe 20 x 35 cm

       1 Zeichnung, Tusche auf Papier

       Größe 110 x 250 cm

       Information

       Capoeira war ursprünglich ein Kampftanz der schwarzen      Sklaven in Brasilien hervorgegangen aus einem afrikanischen    Ritual aus Angola. In Brasilien wurde Capoeira als eine Form     des Widerstandes weiterentwickelt und stand unter strengstem       Verbot. Ihr Inhalt sind geschichtliche und afro-brasilianische    Elemente. Musik und Gesang gehören zu der improvisierten       Konversation zwischen zwei Körpern.

       Diese Ausdrucksform, der in der Sklavenzeit unterdrückten Menschen bewundere ich. Trotz Kummer und Schmerz, fanden    sie einen Weg Gefühle und Erinnerungen auszutauschen.

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