Einer dieser Steine…

Steine versperren den Weg. Auf den ersten Blick wahllos zusammengetragene Straßenpflastersteine zwingen uns innezuhalten. Bei näherer Betrachtung sieht man die Gesichter erschöpfter Kinder zwischen den anderen grauen, gesichtslosen Steinen, sie erzählen die Geschichte einer verlorenen Kindheit.

Straßenkinder und arbeitende Kinder, haben mit den grauen Straßenpflastersteinen mehr gemeinsam als der erste Blick vielleicht vermuten lässt. Genau wie diese ebnen Sie anderen Menschen den Weg. Allzu oft kommen sie selbst dabei unter die Räder.

Steine helfen, denn über Steine stolpern, lässt uns innehalten, näher hinschauen – so werden die Pflastersteine ihrer Anonymität enthoben.

Für die Ausstellung „Helfen Steine?“ habe ich mein altes Projekt „Vom Verschwinden der Kindheit“ wieder aufgenommen und um das Thema der Inklusion erweitert. Die Steine dienen dabei nicht nur als Stolpersteine, sie ermöglichen auch jedem Betrachter die Möglichkeit der direkten Hilfe. Damals wie heute geht der Großteil des Erlöses aus dem Verkauf der einzelnen Steine nach der Ausstellung als gebundene Spende an Unicef für die Unterstützung der nächsten Generation.

Stolpern, innehalten, hinschauen, reflektieren und ins eigene Leben mitnehmen –

ja, Steine können helfen.

 

Installation: Steinhaufen (max. 1,2m x 0,8m) aus bearbeiteten und unbearbeiteten Straßenpflastersteinen. Die bearbeiteten Steine sind behauene Würfel (8-10cm), die mit Fotokopien von Straßenkindern und arbeitenden Kindern beklebt wurden. Die Fotokopien wurden vorher steinfarben eingefärbt. Die Würfel sind wetterfest behandelt.

Spenden: Die Steine stehen während und nach der Ausstellung online auf meiner Webseite zum Verkauf. Ein Großteil des Erlöses (80 %) wird als gebundene Spende via Unicef direkt an Projekte für Straßenkinder gehen.

 

 

 

 

 

 

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